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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026. Diese AGB gelten, sobald die Online-Kasse aktiv ist.

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Waren, die im Online-Shop von Armin Held unter „held: werbe & grafik studio / 3D-HERO (3d-hero.de)“ verkauft werden. Sie gelten für Verbraucher und Unternehmer. Eigene Bedingungen des Kunden gelten nicht, außer es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

1.2 Diese AGB gelten auch für Gutscheine, soweit dort nichts anderes geregelt ist.

1.3 Diese AGB gelten auch für digitale Inhalte, soweit dort nichts anderes geregelt ist. Digitale Inhalte sind Daten, die digital erstellt und bereitgestellt werden.

1.4 Verbraucher ist eine Person, die etwas kauft oder bestellt, das überwiegend privat genutzt wird und nicht für die gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit bestimmt ist.

1.5 Unternehmer ist eine Person, eine Firma oder eine Gesellschaft, die bei einem Vertrag in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss

2.1 Die Produktbeschreibungen im Online-Shop sind noch keine verbindlichen Angebote. Sie dienen nur dazu, dass der Kunde selbst ein Angebot abgeben kann.

2.2 Der Kunde kann ein Angebot über das Bestellformular im Online-Shop abgeben. Dafür legt er die gewünschten Waren in den Warenkorb, geht den Bestellvorgang durch und klickt am Ende auf den Bestell-Button. Damit gibt er ein verbindliches Angebot ab. Das Angebot kann auch per E-Mail, Fax, Post oder Telefon abgegeben werden.

2.3 Der Verkäufer kann das Angebot innerhalb von fünf Tagen annehmen. Das kann er tun, indem er eine Auftragsbestätigung per Brief, Fax oder E-Mail schickt, indem er die Ware liefert oder indem er zur Zahlung auffordert. Der Vertrag kommt zustande, sobald eine dieser Möglichkeiten zuerst eintritt. Nimmt der Verkäufer das Angebot nicht rechtzeitig an, gilt es als abgelehnt.

2.4 Bei einer Bestellung über das Online-Formular speichert der Verkäufer den Vertragstext nach dem Kauf und sendet ihn dem Kunden in Textform zu, zum Beispiel per E-Mail, Fax oder Brief. Eine weitere Zugänglichmachung erfolgt nicht. Wenn der Kunde ein Nutzerkonto hat, kann er seine Bestelldaten dort einsehen.

2.5 Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde Eingabefehler erkennen und korrigieren. Dabei helfen die Angaben auf dem Bildschirm und gegebenenfalls die Vergrößerungsfunktion des Browsers. Änderungen sind möglich, bis der Bestell-Button geklickt wird.

2.6 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme erfolgen meist per E-Mail und automatisch. Der Kunde muss dafür sorgen, dass seine E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails empfangen werden können. Auch Spam-Filter müssen so eingestellt sein, dass E-Mails vom Verkäufer zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

3.1 Verbraucher haben grundsätzlich das Recht, den Vertrag zu widerrufen.

3.2 Genauere Informationen zum Widerrufsrecht stehen in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

4) Preise und Zahlung

4.1 Die angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist darin enthalten. Zusätzliche Liefer- und Versandkosten werden bei den Produkten extra angezeigt.

4.2 Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Kosten entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Bankgebühren für die Zahlung, Wechselkursgebühren, Zölle oder Einfuhrsteuern. Solche Kosten können auch entstehen, wenn die Lieferung in der EU bleibt, der Kunde aber aus einem Land außerhalb der EU bezahlt.

4.3 Welche Zahlungsarten möglich sind, wird im Online-Shop angezeigt.

4.4 Wenn Vorkasse per Überweisung vereinbart ist, muss der Kunde sofort nach dem Vertragsschluss zahlen, außer es wurde etwas anderes vereinbart.

4.5 Wenn Kauf auf Rechnung gewählt wird, muss der Kunde den Rechnungsbetrag nach Lieferung und Rechnungserhalt innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug bezahlen, außer es wurde etwas anderes vereinbart. Der Verkäufer kann diese Zahlungsart auf bestimmte Bestellwerte begrenzen oder ablehnen.

5) Lieferung und Versand

5.1 Wenn der Verkäufer Versand anbietet, liefert er innerhalb des angegebenen Liefergebiets an die vom Kunden angegebene Lieferadresse, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Maßgeblich ist die Lieferadresse, die im Bestellvorgang angegeben wurde.

5.2 Wenn die Zustellung aus Gründen scheitert, die der Kunde zu vertreten hat, muss der Kunde die angemessenen Kosten dafür tragen. Das gilt nicht für die Versandkosten der Hinsendung, wenn der Kunde wirksam widerruft. Für Rücksendekosten gilt die Regelung aus der Widerrufsbelehrung.

5.3 Wenn der Kunde Unternehmer ist, geht das Risiko für Verlust oder Beschädigung der Ware auf ihn über, sobald die Ware an den Versanddienstleister übergeben wurde. Wenn der Kunde Verbraucher ist, geht das Risiko grundsätzlich erst über, wenn er die Ware erhält.

5.4 Wenn der Verkäufer die Ware selbst nicht richtig oder nicht rechtzeitig vom Lieferanten bekommt, kann er vom Vertrag zurücktreten. Das gilt nur, wenn er die Nichtlieferung nicht zu vertreten hat. In diesem Fall wird der Kunde sofort informiert und bereits gezahltes Geld zurückerstattet.

5.5 Wenn Abholung angeboten wird, kann der Kunde die Ware während der angegebenen Geschäftszeiten an der angegebenen Adresse abholen. Dann fallen keine Versandkosten an.

5.6 Digitale Inhalte werden per Download oder per E-Mail bereitgestellt.

6) Nutzungsrechte für digitale Inhalte

6.1 Sofern in der Produktbeschreibung nichts anderes steht, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, die bereitgestellten Inhalte ausschließlich für private Zwecke zu nutzen.

6.2 Der Kunde darf die Inhalte nicht an Dritte weitergeben und auch keine Kopien für Dritte machen, außer der Verkäufer hat dem ausdrücklich zugestimmt.

6.3 Wenn es um einen einmalig bereitgestellten digitalen Inhalt geht, darf der Kunde das Nutzungsrecht erst dann nutzen, wenn er den vollständigen Preis bezahlt hat.

7) Eigentumsvorbehalt

7.1 Bei Verbrauchern bleibt die gelieferte Ware so lange Eigentum des Verkäufers, bis der Kaufpreis vollständig bezahlt ist.

7.2 Bei Unternehmern bleibt die gelieferte Ware so lange Eigentum des Verkäufers, bis alle offenen Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vollständig bezahlt sind.

8) Mängelhaftung

Grundsätzlich gelten die gesetzlichen Regeln zur Mängelhaftung. Für Warenlieferungen gelten zusätzlich die folgenden Regeln:

8.1 Wenn der Kunde Unternehmer ist, darf der Verkäufer entscheiden, wie der Mangel behoben wird. Bei neuen Waren beträgt die Frist für Mängelrechte ein Jahr ab Lieferung. Bei gebrauchten Waren sind Mängelrechte ausgeschlossen. Wenn eine Ersatzlieferung erfolgt, beginnt die Frist nicht neu.

8.2 Wenn der Kunde Verbraucher ist, gilt bei gebrauchten Waren: Die Frist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Lieferung, aber nur, wenn das vorher ausdrücklich vereinbart wurde und der Kunde vor Vertragsschluss über die Verkürzung informiert wurde.

8.3 Diese Einschränkungen gelten nicht für Schadensersatz- oder Aufwendungsersatzansprüche. Sie gelten auch nicht, wenn der Verkäufer einen Mangel absichtlich verschwiegen hat oder wenn das Gesetz zwingend etwas anderes vorsieht.

8.4 Wenn der Kunde Kaufmann ist, muss er die Ware prüfen und Mängel rechtzeitig melden. Wenn er das nicht macht, gilt die Ware als angenommen.

8.5 Wenn der Kunde Verbraucher ist, soll er sichtbare Transportschäden am besten direkt beim Zusteller melden und den Verkäufer informieren. Unterlässt er das, hat das aber keine Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Rechte.

9) Haftung

9.1 Der Verkäufer haftet uneingeschränkt, wenn er etwas absichtlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Das gilt auch bei Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit, bei einer Garantie und in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung, zum Beispiel nach dem Produkthaftungsgesetz.

9.2 Wenn der Verkäufer eine wichtige Vertragspflicht nur leicht fahrlässig verletzt, haftet er nur für den typischen und vorhersehbaren Schaden. Eine wichtige Vertragspflicht ist eine Pflicht, die für die Durchführung des Vertrags besonders wichtig ist und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf.

9.3 In allen anderen Fällen ist die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

9.4 Diese Regeln gelten auch für Mitarbeitende, Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter des Verkäufers.

10) Besondere Bedingungen für die Verarbeitung von Waren nach Vorgaben des Kunden

10.1 Wenn der Verkäufer die Ware nach Vorgaben des Kunden bearbeitet, muss der Kunde alle dafür nötigen Inhalte rechtzeitig bereitstellen, zum Beispiel Texte, Bilder, Grafiken oder 3D-Daten, und die nötigen Nutzungsrechte dafür einräumen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass er diese Inhalte rechtmäßig nutzen darf. Er muss außerdem sicherstellen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden, zum Beispiel Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte.

10.2 Wenn Dritte wegen einer Rechtsverletzung Ansprüche gegen den Verkäufer stellen, muss der Kunde den Verkäufer davon freistellen. Der Kunde trägt dann auch die notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung, also zum Beispiel Gerichts- und Anwaltskosten. Das gilt nicht, wenn der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

10.3 Der Verkäufer darf Aufträge ablehnen, wenn die Inhalte des Kunden gegen Gesetze, behördliche Regeln oder die guten Sitten verstoßen. Das gilt besonders für verfassungsfeindliche, rassistische, fremdenfeindliche, diskriminierende, beleidigende, jugendgefährdende oder gewaltverherrlichende Inhalte.

11) Einlösung von Aktionsgutscheinen

11.1 Aktionsgutscheine sind Gutscheine, die der Verkäufer kostenlos im Rahmen von Werbeaktionen ausgibt. Sie können nur im Online-Shop und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

11.2 Manche Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, wenn das im Gutschein steht.

11.3 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss der Bestellung eingelöst werden. Nachträglich ist das nicht möglich. Pro Bestellung kann nur ein Aktionsgutschein verwendet werden.

11.4 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird nicht bar ausgezahlt und auch nicht verzinst. Wenn der Kunde die damit bezahlte Ware widerruft, wird der Aktionsgutschein nicht erstattet.

12) Anwendbares Recht

Für alle rechtlichen Beziehungen gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt das nur insoweit, als zwingende Schutzvorschriften des Landes nicht verloren gehen, in dem der Verbraucher gewöhnlich lebt.

13) Verhaltenskodex

Es gibt keine besonderen Verhaltenskodizes, die für den Verkäufer relevant sind oder von ihm anerkannt werden.

14) Alternative Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform für Online-Streitbeilegung bereit. Der Verkäufer ist aber weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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